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Manchmal...

...da ist das Leben komisch.

24.5.12 22:19, kommentieren

Die Norweger sprechen deutsch, wenn sie betrunken sind.

Hallo ihr Lieben,

es wieder soweit. Die Sonne scheint, die Vögel piepsen, die Studenten sind wieder fleißig. Das Semester hat begonnen.

Ich sitze gerade auf Arbeit, aber es ist niemand mehr da, der mir Aufgaben erteilt. Da ich aber nicht gleich am ersten Arbeitstag früher gehen möchte, nutze ich die Zeit doch sinnvoll

Habe mir bereits schon ein paar Bücher aus der Bibliothek rausgesucht, die ich in den nächsten Wochen gebrauchen könnte und werde sie nachher abholen. Danach gibts heut noch Kuchen bei Carla, die ebenso Dienstag Vormittag keine Lehrveranstaltungen hat und sich entschlossen hat, die Zeit sinnvoll zu nutzen. Sehr zu unserem Glück

Eben bin ich auch nochmal die Urlaubserinnerungen durchgegangen. Ich habe schon einiges erlebt in den letzten Wochen. Da man ja aber immer nach vorne schauen soll, bin ich jetzt erstmal nur noch gespannt, was mich in diesem Semester erwartet. Da wartet unter anderem Spanisch auf mich, worauf ich mich jetzt schon freue. Endlich mal wieder eine Sprache. Das macht mich glücklich

Zudem lese ich grad ganz spannende Bücher. Eins von Mama: In Zeiten des abnehmenden Lichts. Wirklich gut und ich finde gar nicht, dass es so kompliziert geschrieben ist. Es macht Spaß, sich immer wieder in die verschiedenen Generationen reinzudenken und zu reflektieren, was bereits vorher geschah. Und dann noch mein, seit gestern, Saunabuch. Ein Buch, welches erstmal nur in der Sauna (also im Ruheraum) gelesen wird. Sollte der Sommer ganz unverhofft bis morgen eintreffen und das Wetter mich nicht mehr in die Sauna ziehen, dann wird es demnächst vom Saunabuch zum Parkbuch befördert: Michael Endes "Der satanarchäololügenialkohöllische Wunschpunsch". gestern begonnen und es ist soooo witzig. Einfach nur toll.

So, jetzt ist zwar immer noch nicht viel zeit vergangen, aber ein wenig hilft es schon, dem "Feiernachmittag" entgegenzufiebern.

Ich wünsche Euch allen einen guten Wochenstart
(den Stundenplan schicke ich bald rum).

Liebste Grüße aus Leipzig.

anja

10.4.12 12:38, kommentieren

Wow.

Hallo zusammen,

erst wochenlange Stille, jetzt zwei Einträge in Folge. Und das hat einen Grund. Es gibt noch so viel zu erzählen. Zum Beispiel, dass ich fast an einer Rauchvergiftung umgekommen wäre. Ohne Schmarrn. Normalerweise schlafe ich nachts um 1 noch, am Samstag war ich froh, dass ich es noch nicht getan habe... Meine liebe Mitbewohnerin hat sich Suppe gekocht, die Tür zum Zimmer geschlossen und ist dann am Laptop eingeschlafen. Ich saß im Zimmer am Computer (habe noch auf jemanden gewartet...) und verdanke es meiner guten Nase, dass ihr heute diesen Blogeintrag lesen könnt. Ich dachte mir: Das ist aber ein komischer Geruch. Kommt das von außen (mein Fenster war offen). Hmm, wahrscheinlich. Oder doch von uns? Hmm, wahrscheinlich nicht. Wobei es schon echt seltsam riecht. Naja, gehst du mal gucken, das kommt bestimmt eh von draußen, aber immerhin ist dann dein Gefühl beruhigt. Wie immer eben...

Nichts da mit Beruhigung. Ich öffnete die Tür von meinem Zimmer und vor mir: Eine Wand aus hell-dunklem Rauch. Aaaaaaah! Es brennt. Ach nein, es brennt gar nicht. Kein Feuer zu sehen. Aber doch, wo kommt sonst der Qualm her. Hust. Hust. Ah, vom Herd. Hust. Was ist denn das? Hust. Oh mein Gott, Paaaaaaancy. Hust. Your suppe. Hust. Hust. You slept? Hust. Hust. Hust. Aber your soup...Hust. Achso, vergessen. Und nun? Hust, ich mach mal die Fenster auf. Hust. Haaaaaaalt, nicht die Tür. Sonst gehen die äääääh ääähhh, hust, alarm clocks (mein Englisch im Notfall ist selber ein Notfall...) an. Ja, windows. Hust.

Boah, ihr glaubt ja nicht, wie ich gezittert habe. Dahin ist das Selbsbewusstsein. Dahin ist jegliche Form von Erwachsensein oder sich zumindest so fühlen. Dahin ist jeglicher Mut. Ich hätt am liebsten geweint. War aber zu sehr damit beschäftigt, am Fenster auszuspucken (weil sich das im Hals festsetzte). Kaum auszumalen, was passiert wäre, wenn ich schon geschlafen hätte. Im besten Fall wäre ich von der Feuerwehr geweckt worden...

Und ja, ich schäme mich, euch nichts davon erzählt zu haben. Wollte es aber auch gestern nicht erwähnen, weil ich nichts Positives weiter zu erzählen hatte. Heute gibt es das aber, dann fällt es vielleicht leichter, Ersteres zu verdrängen...

Ich war heute Schnitzel essen! Mit Carla im Schnitzel Culture. Das liegt in der Nähe vom Hundertwasser Cafe und dem Barfußgässchen. Es war großartig. Aber der Kellner musste dreimal vorbeikommen, ehe wir uns entscheiden konnten. Der Arme. Am Ende gab es bei mir: Schnitzel Gärtnerinnen Art, sprich Schnitzel mit Blumenkohl, Broccoli, Sauce Hollandaise und Kroketten. Ein Träumchen. Bei Carla gab es Schnitzel mir Hirtenkäse, Paprika und Knobi. Sah auch seeeehr gut aus. Da könnt man ruhigen Gewissens wieder hingehen. Danach gab es noch kostenloses Sommer Theater in der MB. Beziehungsweise hätte man 15 euro zahlen müssen, wenn es nicht im Innenhof stattgefunden hätte und man somit auch von oben zugucken kann. War toll. Einfach schön.

Außerdem war ich heute im Fitnessstudio. Nachdem ich am Sonntag nur in der Sauna war, gab es heute den Trainertermin mit vielen tollen Rückenübungen. Wirklich einfache Übungen, die man auch zuhause machen kann. Kaum Geräte. Das ist super für den Einstieg und die nächsten Wochen. Auch wenn es heute fast noch zu viel war, ich habe jetzt auf jeden Fall Übungen zur Stabilisation und Mobilisation. Traumhaft.

Hoffentlich habt ihr euch vom ersten Schock erholt. Wir können gern mal telefonieren morgen. Liebe Grüße aus dem wunderschönen Leipzig.

1 Kommentar 16.8.11 23:57, kommentieren

Sommer!

Ja, ihr habt ja Recht. Meine Blogaktivität hat in den vergangenen Wochen stark nachgelassen. Schuld sind, was denn auch sonst, die Prüfungen. Es ist ja nicht so, dass wir in den Semesterferien auch wirklich Ferien hätten. Bis 15. September werden noch Prüfungen geschrieben bei mir. Aber dann...aber dann...

Momentan sitze ich auch gerade vor meinem Sportmedizin Ordner. Der ist allerdings so breit, dick, schwer, voll (usw.), dass die Motivation vergleichsweise gering ist. Einfacher wäre es jetzt, ein Mickey Maus Comic Heft durchzulesen. Einfacher wäre es auch, Eis essen zu gehen, Tiere im Leipziger Zoo zu bestaunen, sich in den Park zu legen. Weiterhin wäre es einfacher, in den Urlaub zu fahren, irgendwo in die Sonne. Städte zu erkunden oder mal wieder Freunde und Verwandte (die Heimat?) zu besuchen. Einfacher wäre es auch, mal wieder in der Waldorfschule vorbeizugucken und darüber zu staunen, dass "meine" Kinder" seit heute in der Sechsten Klasse und vermutlich mittlerweile größer sind als ich. Einfacher wäre es auch, mal wieder nett essen zu gehen oder gemeinsam zu kochen. Zu grillen, ins Kino zu gehen oder Bäume zu pflanzen.

Aber was solls. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Die Hausarbeit habe ich letzte Woche abgegeben. Ich war doch die Erste. Naja. Wenn ich nichts von ihm höre, hat er nichts daran auszusetzen. Und noch habe ich nichts von ihm gehört...Das klingt doch ganz vernünftig

Sportmedizin ist doof.
Wozu brauche ich das denn?

Ich sehe ja noch ein, dass ich ein Bein von einem Arm unterscheiden können muss. Oder das es im Leben hilfreich sein kann, wenn man weiß, wo sich die Bandscheiben befinden. Oder das mein Po auch den Spitznamen Glutaeus Maximus trägt. Finde ich alles interessant. Aber wo bitte ist der Sinn beim Säure-Basen-Haushalt zu suchen? Warum muss ich denn als Sportlehrer wissen, dass Angiotensin ein Prohormon ist oder die Hypophyse 0,6g schwer ist. Warum muss ich wissen, dass die respiratorische Alkalose metabolisch kompensiert wird und was bringt es mir zu wissen, wie der Regelkreis der Hormonsekretion aussieht? Was soll ich später denn mal mit dem Vagusrückschlag anfangen, wenn ein Kind weint, weil es hingefallen ist? Was hilft es, wenn der Sportler ein 67 % größeres Herz hat als ein Nichtsportler und dann trotzdem mit gebrochenem Bein an Krücken gebunden ist? Was bringt mir das alpha, beta - Rezeptorenkonzept wenn ich doch eigentlich Hunger habe? So wie jetzt...

Ich werde wohl mal die Mensa aufsuchen und in Ruhe über den Sinn und Zweck der Beschäftigungstherapie "Sportmedizin-Prüfung" nachdenken.

ps: doch doch, mir geht es gut
ich habe nur einfach keine Lust mehr aufs Lernen

2 Kommentare 15.8.11 11:51, kommentieren

...Anja ist für alle da

...aber manchmal muss man eben private Nachrichten schreiben. hi hi hi

Meine erste Nachricht soll aber an mein Schwesterchen gehen. Ich freue mich. Ich freue mich sooooo sehr für dich. Habe mich richtig über deine SMS gefreut und hoffe für dich, dass du gerade unterwegs und ordentlich am Feiern bist. Das hast du dir verdient. 90 Prozent, das ist der Wahnsinn. Und das gleich zwei Mal. F-anja-stisch (ein Name, der alles sagt).

Ich habe gerade festgestellt, dass ich einen Mückenstich direkt am Haaransatz habe. Eine Frechheit. Was bildet sich die Mücke überhaupt ein? Und wer muss es auskratzen? Ich.
Na super.

Derweil ließ uns gestern der Siebenschläfer-Tag in anderen Sphären schweben - so wird das Wetter in den nächsten 7 Wochen? Uh la la. Und da soll man sich noch auf die anstehenden Prüfungen konzentrieren können. Nochmal:
Na super.

Ansonsten ist alles - super. Gut, der Rücken könnte weniger zwicken, die Knie ebenso. Der Mückenstich könnte woanders weiterleben und eigentlich müssten auch nicht so viele Prüfungen in den nächsten Wochen anstehen. Aber - abgesehen davon - ist alles super. :D

Jetzt geht es erst einmal ins Bett,
das nur als ein kurzer Zwischenbericht.

In Zukunft wird es wohl bald wieder etwas zu hören geben, denn schließlich fange ich Freitag an zu arbeiten und im Prüfungsstress macht man eh alles andere, als lernen. Da werdet ihr öfter was von mir hören

Liebe Grüße
ps: heute wurde ein Schrebergarten verschenkt. Tobi hat sich dafür gemeldet und mal sehen, was draus wird. :D

2 Kommentare 28.6.11 00:22, kommentieren